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Hilfethemen zu „Inkasso“:
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Warum gibt es Inkassogebühren?

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Was ist Factoring?

Was ist Factoring? - Definition

Factoring ist eine gängige Geschäftspraxis zur Finanzierung von Unternehmen. Es findet normalerweise innerhalb eines Rahmenvertrags statt. Kernstück des Factorings ist der regelmäßige Forderungsverkauf. Hierbei verkauft ein Unternehmen eine Forderung, also eine offene Rechnung, gegen einen Kunden an ein anderes Unternehmen. Dieses bezeichnet man als Factor, Factoring-Unternehmen oder Factoring-Institut. Die Forderung gehört dann dem Factoring-Unternehmen, das sie anschließend dem Kunden gegenüber geltend macht. Aufgrund von Schnittmengen mit den Tätigkeiten und Kompetenzen von Inkassounternehmen werden Factoring und Inkassodienstleistungen oft aus einer Hand angeboten.

Was ist Factoring? - Komponenten

Neben dem Forderungsverkauf ‒ auch Forderungszession genannt ‒ gehören weitere Komponenten zum Factoring. Ein wichtiges Kriterium ist das Delkredere. Darunter versteht man die Übernahme der Garantie für die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners durch das Factoring-Unternehmen. Zahlt der Kunde also am Ende gar nicht, liegt dieses Risiko beim Factor.

Außerdem gehört die Vorfinanzierung der Forderung zum Factoring. Hat ein Unternehmen eine berechtigte Forderung gegen einen Kunden, muss es oft einige Zeit auf die fällige Zahlung warten. Im Rahmen eines Factoring-Vertrages fällt diese Wartezeit weg. Der Factor finanziert die Forderung an den Kunden vor. Das Unternehmen erhält also je nach Vertrag einen großen Teil des ihm zustehenden Geldes sofort und nicht erst nach 30 Tagen oder mehr. Üblich sind Vorfinanzierungsraten von 80 bis 90%. Den Rest der Forderung erhält das Unternehmen, wenn der Kunde bzw. Schuldner gezahlt hat.

Der dritte Bestandteil des Standard-Factorings ist die Übernahme des Debitorenmanagements. Hierzu zählen die Debitorenbuchhaltung, regelmäßige Bonitätsprüfungen der Kunden, das Mahnwesen und Inkasso. Diese Dienstleistungen übernimmt das Factoring-Unternehmen für seine Kunden. Der Factoring-Nehmer verschickt somit beispielsweise keine Mahnungen mehr. Diese Vorgänge übernimmt der Factor für ihn. Hier liegen auch die Überschneidungen zu den Tätigkeiten und Kompetenzen eines Inkassounternehmens.

Was ist Factoring? - die Vorteile

Unternehmen aller Größen bedienen sich mittlerweile des Factorings als Finanzierungsmittel. Dadurch erhöhen sie ihre Liquidität. Das Unternehmen hat sofort mehr Geld zur Verfügung. Anstatt lange auf Zahlungen der Forderungen zu warten, verfügt es sofort über die finanziellen Mittel aus einem Auftrag. Das hat verschiedene positive Effekte. Bei erhöhter Liquidität verbessern sich die Eigenkapitalquote, die Bilanz und lang- oder mittelfristig auch die Bonität. Sollte ein Unternehmen einen Kredit beantragen wollen, hat es durch Factoring bessere Chancen. Über weitere Mittel zur Verbesserung der Bonität können Sie sich auf inkassoportal.de informieren. Außerdem schützt Factoring vor einem Forderungsausfall. Sollte die fällige Forderung nicht beizutreiben sein, etwa durch Insolvenz des Kunden, übernimmt der Factor durch das Delkredere den Verlust. Letztlich können Unternehmen durch Factoring-Verträge Fixkosten sparen. Die Debitorenbuchhaltung und das Mahnwesen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Factors. Für diese Tätigkeiten muss kein Personal, keine Zeit oder Ressourcen aufgewandt werden.

Was ist Factoring? - die Unterformen

Verschiedene Bereiche möchten manche Unternehmen nicht aus der Hand geben, etwa das sensible Mahnwesen. Hier ist Inhouse-Factoring die Lösung. Mehr zu den Unterformen erfahren Sie auf inkassportal.de.

  • Einfache, direkte Kommunikation
  • Schnelle Problemlösung
  • Unbürokratische Abwicklung
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