Sie haben einen Inkasso-Brief bekommen?

Wenn Sie einen Inkasso Brief bekommen haben, ist es wichtig, das Inkassoschreiben auf seinen Inhalt hin und bezüglich des Absenders eingehend zu überprüfen. Wer einen Inkasso-Brief bekommen hat, wird zunächst darüber informiert, dass eine offene Forderung gegen ihn besteht. Der Inhaber der offenen Forderung wird namentlich benannt, ebenso das Fälligkeitsdatum der vom Schuldner nicht bezahlten Rechnung. Aufgelistet werden verschiedene Kosten, darunter die Höhe der Hauptforderung sowie Nebenforderungen, beispielsweise Mahnkosten. Gemäß § 11a RDG bestehen für Inkassounternehmen für die erste Geltendmachung einer Forderung gegenüber einer Privatperson Informations- und Darlegungspflichten.

Sie haben einen Inkasso Brief bekommen – werden Sie aktiv!

Prüfen Sie zunächst die angemahnte Forderung auf ihre Richtigkeit. Sichten Sie Ihre Unterlagen und klären Sie, ob die genannte Forderung tatsächlich besteht und ob Sie sie möglicherweise schon bezahlt haben. Auch online haben Sie die Möglichkeit, unter inkassoportal.de die Forderung aufzurufen und weitere Informationen einzusehen. Sofern Sie einen Inkasso Brief bekommen haben, scheuen Sie sich nicht, sich auch über das Inkassounternehmen zu informieren. Hier hilft das Internet weiter, Verbraucherzentralen geben ebenfalls Auskunft. Prüfen Sie zusätzlich, ob das Inkassounternehmen überhaupt berechtigt ist, die angegebene Forderung anzumahnen. Nicht jeder darf Inkasso betreiben. Dazu bedarf es einer 

Registrierung bei der zuständigen Registrierungsbehörde, je nach Firmensitz des Inkassounternehmens. Erst wenn alle diese Fakten geklärt sind und tatsächlich eine offene, fällige Forderung besteht, sollte der Schuldner diese bezahlen.

Inkasso Brief bekommen – was geschieht, wenn Sie nichts tun?

Wenn Sie einen Inkasso Brief bekommen und nicht reagiert haben, werden Sie entweder nach kurzer Zeit ein zweites Schreiben mit einer Ratenzahlungsvereinbarung erhalten oder vom Inkassounternehmen per Telefoninkasso kontaktiert. Telefoninkasso ist ein weiterer Versuch vom Inkassodienstleister, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Wenn der Schuldner wiederum nicht reagiert, muss dieser mit der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens rechnen. Da es sich beim gerichtlichen Mahnverfahren um ein Antragsverfahren handelt, muss der Gläubiger einen Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids stellen. Wer Sie einen Inkasso Brief bekommen haben, sollten Sie bereits in der Anfangsphase aktiv werden. Denn spätestens ab dem Zeitpunkt der Zustellung des Mahnbescheids kann es teuer für Sie werden, da zu der Hauptforderung und den Nebenforderungen noch die gerichtlichen Verfahrenskosten hinzukommen. Auch nach Zustellung des Mahnbescheids hat der Schuldner die Möglichkeit, zu bezahlen oder innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Mahnbescheids Widerspruch gegen diesen einzulegen.

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